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Schulprogramm



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der

Schule am Neuen Teich

Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen

(Stand Juni 2017)



Der besondere Erziehungs- und Bildungsauftrag der Förderschule

 

 

Leitziel

 

Wir wollen unsere  Förderschule zu einem Lern- und Arbeitsort entwickeln, in dem wir die Schüler unter Einbeziehung der Eltern fördern, fordern und begleiten.

 

 

Leitgedanke

 

Förderung durch:

 

  • durch die Umsetzung sonderpädagogischer Grundsätze bei der Unterrichtsgestaltung mit ausgebildeten Sonderpädagogen

    • Ganzheitlichkeit

    • Lebensbedeutsamkeit

    • Kleinschrittigkeit

    • fächerübergreifendes Arbeiten

    • gegenständlich-praktisches Handeln

    • Anschaulichkeit

    • Selbstständigkeit

    • Differenzierung und Individualisierung

    • regelmäßiger Methodenwechsel

    • Lernen in Bewegung (Konzeption "Die Lehrbrücke")

 

  • individuelle Förderplanung für alle Schülerinnen und Schüler

  • zusätzliche Förderung im logopädischen und lesetechnischen Bereich

  • Einsatz von Integrationshelfern gemäß §35a SGB

  • Lernen in der Schulbibliothek

  • Unterstützung der Berufsorientierung durch Berufseinstiegsbegleiter

 

Fordern heißt:

 

  • Erreichen der Bildungsstandards des Bildungsganges der Berufsreife (Freiwilliges 10. Schuljahr)

  • Erwerb von Kompetenzen im Rahmen der Berufsorientierung (u.a. Potenzialanalysen, Betriebsbesichtigungen, Betriebspraktikas, "Dritte kommen in die Schule" Girls-Day, Boys-Day, Werkstatttage, Schülerkaffee)

  • Teilnahme an zahlreichen schulischen und außerschulischen Projekten, u.a..

    • Sportwettkämpfe ( Landesmeisterschaften und Bereichssportfest der Leichtathletik, Fußballturniere mit dem Lübzer SV, Stärkster Schüler, Herbstlauf, Brennballturnier)

    • Schwimmlager

    • Kreativwettbewerbe (z.B. Europäischer Malwettbewerb, Plakatwettbewerb der DAK)

    • Vorlesewettbewerb

    • Musikwettbewerb

    • Babybedenkzeit

    • Streitschlichtercamp

    • Pausenhofhelfer

 

 

Begleiten bei:

 

  • der Entwicklung von sozialen Kompetenzen, wie z.B.:

    • Kommunikationsfähigkeit

    • Konfliktlösungsfähigkeit (Pausenhelfer, Streitschlichter)

    • Einfühlungsvermögen (Lernprogramm "Lions-Quest")

 

  • der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von mehreren Betriebspraktikas im Jahr

  • der Erstellung von Bewerbungen, Vorbereitung von Bewerbergesprächen und dem Finden von Ausbildungsstätten

  • der schulischen und außerschulischen Arbeit durch die Schulsozialarbeiterin

 

 

 

Qualitätsbereich

 

Ergebnisse der Schule

 

 

Qualitätsleitsatz

 

 

 

Die Phase der Berufsorientierung ab Jahrgangsstufe 7 soll von individuellen Erkenntnissen und dem Erwerb wesentlicher Kompetenzen geprägt sein.

 

 

Qualitätskriterien

 

 

  • Unsere Schule trägt seit 2013 das Berufswahlsiegel für vorbildliche Berufsorientierung.

  • Auf der Grundlage unseres schuleigenen Konzeptes zur Berufsorientierung lernen die Schülerinnen und Schüler realistische Ausbildungsberufen kennen, deren Ausübung mit dem erfolgreichen Abschluss der Berufsreife bzw. der Schule mit dem Forderschwerpunkt "Lernen" möglich sind.

       (u.a. Maler, Lackierer, Maurer, Tischler, Bäcker, Koch, Dachdecker,          

               Diätassistent, Hauswirtschaftler, Kinderpfleger, Landwirt, Gartenbauer,                Kleidungsfacharbeiter, Altenpfleger)

 

  • Um berufsorientierte Maßnahmen in der Schule erfolgreich durchführen zu können, wird neben dem praktisch orientierten Unterricht (Holzbearbeitung, Schulgarten, Hauswirtschaft, Nähen, Kochen, Backen) grundsätzlich fachübergreifend unterrichtet.

 

  • Einsatz des Berufswahlpasses als Ordner zur Berufsorientierung für die Hand des Schülers

 

 

 

Qualitätsindikatoren

(Wie?→ praktische Umsetzung)

Anhand welcher Merkmale lässt sich das erkennen?

 

Qualitätsstandards

(Maßnahmen ↔ Messgrößen)

Welche schulischen Standards setzen wir?

 

  • Es muss der Schule gelingen, für jeden Schüler ein Betriebspraktikum und späteren Ausbildungsplatz zu finden, welcher seinen realen Fähigkeiten, Fertigkeiten und  Interesse  entspricht.

 

 

 

 

 

  • Durchführung von mehreren Schülerbetriebs-

    praktikas innerhalb des Schuljahres

  • Klassenstufe   8: 2x1 Woche

  • Klassenstufe   9: 1x1 Woche, 1x2 Wochen

  • Klassenstufe 10: 1x2 Wochen

 

 

  • Auflistung von Praktikumsplätzen und deren Fortschreibung bzgl.
    • der Einsatzhäufigkeit und

    • der Bewertung je Schüler (Schüler und Betrieb)

  • Pausenversorgung durch das schuleigene Schülerkaffee

 

  • Die Schüler berichten über ihre Arbeit im Praktikumsbetrieb in Form eines Berichts.
 
  • Die Schüler stellen ihren Betrieb schriftsprachlich und kreativ vor.
  •  Führen einer Praktikumsmappe

 

  • Gestaltung von Plakaten und Erstellung von Collagen für Schulhaus- und Klassenraumgestaltung

 

 





 

Qualitätsbereich

 

Unterricht

 

 

Qualitätsleitsatz

 

 

 

Wir führen die Schüler zu einem erfolgreichen Wissenserwerb.

 

 

Qualitätskriterien

 

 

  • Wir verwenden Unterrichtsformen, die einen lebensnahen und altersgemäßen Umgang mit Unterrichtsgegenständen zulassen.

 

  • Ziele sind die Abschlüsse der Bildungsgänge zur "Berufsreife" oder der Schule mit dem Förderschwerpunkt "Lernen"
 
  • Bei der Wissensvermittlung und –vertiefung werden möglichst viele Analysatoren des Lernens angesprochen und weiter entwickelt.

 

 

 

Qualitätsindikatoren

(Wie?→ praktische Umsetzung)

Anhand welcher Merkmale lässt sich das erkennen?

 

Qualitätsstandards

(Maßnahmen ↔ Messgrößen)

Welche schulischen Standards setzen wir?

 

  • Das zu Lernende wird anschaulich und gegenständlich-praktisch erarbeitet.

 

  • Wissen und Können werden durch vielfältige Formen des Übens verstärkt und gefestigt.

 

  • regelmäßige Unterrichtsbeobachtungen, Hospitationen und Reflexionen durch Schulleitung und Kollegen

 

  • regelmäßiger Erfahrungsaustausch in den Fachschaften zur Verwendung neuer, überarbeiteter und selbst angefertigter Lehr- und Lernmaterialien

 

  • regelmäßiger methodischer Wechsel der Organisationsformen des Lernens (u.a. Freiarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit) in allen Unterrichtsfächern unter Einbeziehung des Konzeptes "Lernen in Bewegung" mit wissenschaftlicher Begleitung der Universität Flensburg

 

 

  • Die Wissensvermittlung erfolgt durch das  Ansprechen aller zur Verfügung stehenden Sinne (visuell, auditiv, sensorisch, olfaktorisch, gustatorisch).

 

  • Beeinträchtigte Sinnesleistungen werden vor allem in gegenständlich-praktischen Unterrichtsphasen gefördert.

 

  • Erwerb der Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Rechnens durch anschaulich gestalteten Unterricht

 

  • zusätzliche Verwendung von Hilfsmitteln zur Unterstützung der Leselernmethode ab Jahrgangsstufe 3

 

  • individuelle Förderung beim Lesenlernen und im logopädischen Bereich

 

  • Nutzung der besonderen Unterrichtsangebote der Schule, u.a.:
    • Schulgarten mit Beet- und Objektpflege, Hauswirtschaft mit Kochen, Backen, Waschen und Nähen, Darstellendes Spiel mit Hören, Sprechen, Fühlen

 

 

Qualitätsbereich

 

Schulkultur und Schulklima

 

 

Qualitätsleitsatz

 

 

 

Die gemeinsame Bildungs- und Erziehungsarbeit macht Eltern und Lehrer zu Partnern.

 

 

Qualitätskriterien

 

 

  • Die Partnerschaft beschreibt einen Dialog, bei dem die Erfahrungen und Absichten des Gegenübers geachtet und ernst genommen werden. (Zusammenarbeit mit Eltern auf Landesebene, Kreisebene und in der Schule)

 

  • Die Schule schafft Anlässe zu gemeinsamen Aktivitäten mit den Eltern. (u.a. Schulsportfest, Musikfest, Kinderfest, Weihnachtsfeier mit Theaterstück)

 

 

 

Qualitätsindikatoren

(Wie?→ praktische Umsetzung)

Anhand welcher Merkmale lässt sich das erkennen?

 

Qualitätsstandards

(Maßnahmen ↔ Messgrößen)

Welche schulischen Standards setzen wir?

 

  • Alle Lehrkräfte der Schule sind bereit, durch eine weitreichende Transparenz der schulischen Arbeit auf ein partnerschaftliches Verhältnis hinzuwirken.

 

 

  • Die schulische Beratung dient der Verständigung über die bestmögliche Förderung des Kindes.

 

  • Durchführung von möglichst zwei Elternversammlungen im Schuljahr
  • Vorlage von Notenlisten zur Kenntnis der Eltern (mindestens zweimal im Jahr)
  • Gewährung von Elternsprechzeiten nach Bedarf (seitens der Eltern bzw. der Schule)
 
  • Besprechung und Auswertung der individuellen Zielvereinbarungen der Schüler  für das jeweilige Schulhalbjahr

 

 

  • Die Erziehungsberechtigten wählen  die Elternvertretung der Klasse (Klassenelternrat) und die Elternvertretung der Schule (Schulelternrat, Schulkonferenz).

 

  • Die schulbezogenen Mitbestimmungsgremien bereichern durch ihre Arbeit das Schulleben.

 

 

 

 

  • Die Eltern unterstützen in Abstimmung mit den Lehrern Unternehmungen, die im Aufgabenbereich der Schule liegen und der Wahrung von Traditionen dienen.

 

 

  • Die Wahl erfolgt alle 2 Schuljahre.
  •  Durchführung und Auswertung von Sitzungen der Schulkonferenz und des Schulelternrates mit Protokollierung der Gesprächsinhalte

 

  • Lehrerkonferenz, Fachkonferenz, Schulkonferenz, Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte
  • Teams zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zur Berufsorientierung

 

  • Organisation, Durchführung und Nachbereitung von schulischen Höhepunkten (Sportfest, Fasching, Osterfeuer, Kindertag, Klassenfahrten, Wandertagen,  Kuchenbasaren …)

 



 

 

Qualitätsbereich

 

Ergebnisse der Schule

 

 

Qualitätsleitsatz

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer

Sozialkompetenz gestärkt.

 

 

Qualitätskriterien

 

 

Eine erfolgreiche Vorbereitung auf das Leben unserer

Schülerinnen und Schüler machen neben der Übermittlung

von Fachwissen eine gezielte Vermittlung von sozialen,

emotionalen und kommunikativen Kompetenzen notwendig.

 

 

 

Qualitätsindikatoren

(Wie?→ praktische Umsetzung)

Anhand welcher Merkmale lässt sich das erkennen?

 

Qualitätsstandards

(Maßnahmen ↔ Messgrößen)

Welche schulischen Standards setzen wir?

 

  • Die Vermittlung sozialer Kompetenzen ist das wirkvollste Instrument zur Verminderung kindlichen und jugendlichen Problemverhaltens.

 

 

 

 

Alle Kollegen unserer Schule arbeiten

unterstützend mit der Methode

Lions-Quest „Erwachsen werden“:

  • gezielte Umsetzung und situationsgebundene Anwendung der Inhalte des Programms
  • 1x jährlich Erfahrungsaustausch in der Lehrerkonferenz über Umsetzungs-möglichkeiten entsprechend des Alters und der geistigen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler
  • Anlegen einer Materialsammlung

 

 

  • Im Zusammenspiel von Geborgenheit und Pflichterfüllung sollen die Schülerinnen und Schüler schulische Aufgaben für sich und die Gemeinschaft übernehmen.

 

  • regelmäßiges Beurteilen und Bewerten des Arbeits- und Sozialverhaltens nach festgelegten Kriterien auf der Grundlage der persönlichen Zielvereinbarung der Schülerinnen und Schüler

 

 

  • Die Schüler lernen sozial verträgliches Verhalten und kompetentes Auftreten, welches sie innerhalb und außerhalb der Schule anwenden sollen.

 

Ab Jahrgangsstufe 7 erhält jede Klasse wöchentlich

eine zusätzliche Kompetenzstunde.

  • Nachweisführung über Inhalte und Stand der Entwicklung erfolgt in einem gesonderten Hefter

 



 

 

Qualitätsbereich

 

Schulmanagement

 

 

Qualitätsleitsatz

 

 

 

Unsere Schule ist seit 2017 Seminar- und Ausbildungsschule für Referendare des Landes MV.

Es erfolgt eine ganzjährig koordinierte und zielgerichtete Fortbildung aller unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen, die sich an der täglichen sonderpädagogischen Arbeit an der Förderschule orientiert.

 

 Qualitätskriterien

 

 

  • Ausbildung, Qualifizierung und Fortbildung bieten entscheidende Hilfen bei der Verwirklichung des pädagogischen Anspruchs, zeitgemäß und zukunftsorientiert zu unterrichten.

 

   

 

 

Qualitätsindikatoren

(Wie?→ praktische Umsetzung)

Anhand welcher Merkmale lässt sich das erkennen?

 

Qualitätsstandards

(Maßnahmen ↔ Messgrößen)

Welche schulischen Standards setzen wir?

 

  • Unsere Schule betreut als Seminarschule Referendare an Grund- und Regionalen Schulen und als Ausbildungsschule Referendare an der eigenen Förderschule

 

 

  • Das Lehrerkollegium organisiert nach aktuellen Anlässen und wechselnden Anforderungen an den Schulalltag passgenaue Fortbildungs-veranstaltungen.
  
  • Alle Kollegen haben die Möglichkeit, freiwillig öffentliche Fortbildungsangebote wahrzunehmen.
 
  • Alle Kollegen setzen die in der Fortbildung erworbenen Kompetenzen fächerbezogen eigenständig und selbst organisiert in der Arbeit um und entwickeln sie weiter.
    
 

 

  • Betreuung durch die Studienleitung und einzelne Mentoren
  • Begleitung der Referendare mit dem Ziel des erfolgreichen Abschlusses des 2. Staatsexamens

 

  • Erstellen eines Fortbildungsprogramms pro Schuljahr 

 

  • Je Schulhalbjahr wird ein Schilf-Tag durchgeführt.
 
  • aktuelle Aushänge zu Fortbildungen erscheinen regelmäßig an der Pinnwand im Lehrerzimmer
  • Führen eines Fortbildungshefters

        (Übersicht zu besuchten Veranstaltungen)

 
  • Vorstellen von Fortbildungsinhalten und Erfahrungen bei der Umsetzung durch Kollegen auf der Lehrerkonferenz bzw. Fachkonferenz